Prof. Dr. Dr. Robert Weimar
 

Über mich

Robert Weimar, geboren 1932 in Köln, studierte Rechtswissenschaft an den Universitäten Köln, Bonn, Heidelberg, Innsbruck, Bern und Basel  sowie Psychologie an der Universität  Basel, war nach dem Ersten juristischen Staatsexamen (Köln 1956) Rechtsreferendar im Oberlandesgerichtsbezirk Köln und promovierte nach dem Zweiten juristischen Staatsexamen (Düsseldorf 1960) und seinem Basler Lizentiatsexamen (lic. iur. utr.) 1965 bei Karl Spiro in Basel zum doctor iuris utriusque. 1967 folgte bei Hans Kunz die Promotion  zum  philosophiae doctor et  artium liberalium magister der Universität Basel. Unter Martin Hautzinger (Tübingen) erhielt Weimar die staatliche Ermächtigung zur Ausübung der Psychotherapie (Mainz 1995). International ausgerichtete Aufbaustudien schloss Weimar mit dem LL.M. (Universität Heidelberg bei Erik Jayme) und dem LL.M. (Universität Basel bei Ernst August Kramer) ab (2001). An der Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften folgte Weimars Heidelberger Psychologie-Promotion bei Joachim Funke (2006).  

1964 bis 1968 war Robert  Weimar als Richter des Landes Nordrhein-Westfalen an den Bundesgerichtshof abgeordnet, nachdem er 1961 zum Richter am Landgericht Köln ernannt worden war. 1968 folgte die Ernennung zum Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf und 1970 bis 1972 die Abordnung an das Bundesverfassungsgericht.

1974 bis zur Emeritierung 1994 wirkte Robert Weimar als Universitätsprofessor  für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht an der Universität Siegen - Department of Law. Rufe nach Münster und Dortmund lehnte er ab. Viele Jahre war er Prüfer im Referendarexamen bei dem Justizprüfungsamt des Oberlandesgerichts Düsseldorf.  Weimar, der verschiedene Gastprofessuren innehatte, lehrte auch an den Universitäten Köln, Karlsruhe (Exzellenzuniversität), Düsseldorf, Lüneburg, Heidelberg (Exzellenzuniversität), Krems und Wien. 1992 erhielt Universitätsprofessor Weimar die Ehrendoktorwürde der Staatlichen Pädagogischen Universität Moskau (MPGU). Vom Lehrstuhl wechselte er 1994 in die anwaltliche Praxis und war bis 2006 deutscher Rechtsanwalt und Sozius einer international orientierten Anwaltssozietät im Verbund von Consulegis (Zürich). Heute forscht und lehrt Weimar an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg - Exzellenzuniversität. 

Professor Robert Weimar hat zum Bürgerlichen Recht, Handels-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht und in einigen anderen Rechtsgebieten sowie zur Rechtstheorie, Neurojurisprudenz  und Psychologie über 400 Publikationen vorgelegt. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit liegen im Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht  sowie auf dem Gebiet der Rechtstheorie und Rechtspsychologie, der Neurojurisprudenz und Medizintheorie. Weltweit neu ist sein jüngstes interdisziplinäres Forschungsfeld Neuro-Wealth Management. Vielfältig ist seine Vortragstätigkeit. Die American Biographical Society (Inst. Board of Int. Research) nominierte, wählte und ernannte Robert Weimar 2001 zum "Man of the Year".   

Prof. Dr. mult. Dr. h.c. Robert Weimar ist am 28. Februar 2013 verstorben.


Weiteres

  • Mitglied Faculty des Departments für Europäische Integration und Wirtschaftsrecht, Donau-Universität  Krems
  • Forschungskoordinator Robert-Weimar-Institut (RWI) Bonn - Forschungsinstitut für Neurojurisprudenz - Center of Excellence
  • Direktor Institut für Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsgesetzgebung, Siegen 
  • Gutachter in Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht und internationalen Gerichtshöfen
  • Permanent Guest Institut für ausländisches und internationales Privat- und Wirtschaftsrecht der Universität Heidelberg
  • Mitbegründer (1991) und Vorstandsmitglied (1991-2008) Europäisches Institut für Rechtspsychologie, Zürich

Academy/Research Foundation

  • Wissenschaftliches Mitglied - Thure von Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin
  • German-Chinese Research Foundation for Traditional Chinese Medicine - Member of the Scientific Advisory Board

Anniversary Publications

  • Rechtstheorie und Gesetzgebung, Festschrift für Robert Weimar. Herausgegeben von Ilmar Tammelo & Erhard Mock. Frankfurt am Main-Bern-New York 1986: Lang
  • Juristische Operationsfelder und Interdisziplinarität bei Robert Weimar. Bibliographische Streifzüge zu seinem 65. Geburtstag. Festschrift. Herausgegeben von Michael W. Fischer, Hans Lenk & Paul Trappe. Frankfurt am Main-Berlin-Bern-Bruxelles-New York-Wien 2000: Lang

Honours & Awards

  • Decret of Excellence in Education - The Research Academy of Cambridge (Great Britain 2007)  
  • Selected as one of the IBC\'s Top 100 Educators (Great Britain 2006)
  • IOM - The International Order of Merit Cambridge (Great Britain 2003)
  • ABI - American Biographical Institute Medal (USA 2002)
  • Katolicki Uniwersytet Lubelski Medal (Poland 1983)
  • Excmo Ayuntamiento de Granada (Spain 1983)    
  • Franz Boehm Medal (Germany 1977)
  • Milenario del Tribunal las Aguas Valencia (Spain 1977)

Sonst noch

  • Deutsche Gesellschaft für Philosophie (DGPhil) - Mitglied Forum für Philosophie (vormals Engerer Kreis für Philosophie)
  • Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM)

Biobibliografische Orte (Auswahl)

  • Who is Who in the World. (2009). 26th edition. New Providence, NJ: Marquis
  • Wer ist Wer? Das Deutsche Who is Who. (2006/07). XLV. Ausgabe. Begründet von W. Habel. Lübeck: Schmidt-Römhild
  • Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. (2007). Biobibliographisches Verzeichnis deutschsprachiger Wissenschaftler der Gegenwart. 21. Ausgabe. München: Saur
  • Who is Who in American Law. (2005). 14th edition. New Providence, NJ: Marquis
  • Great Minds of the 21st Century. (2003). Raleigh, North Carolina, USA: American Biographical Institute, Inc.
  • EU Who is Who. (2003). European Head Office. Zug/Schweiz: EU-Who is Who GmbH
  • Who is Who in der Bundesrepublik Deutschland. (2007). Begründet von R. Hübner. Supplementwerk. 13. Ausgabe. Zug/Schweiz: Verlag für Personenenzyklopädien AG
  • Who is Who im Deutschen Recht. (2003). Köbler, G. & Peters, B. (Eds.). München: Beck
  • Das Goldene Buch hervorragender Persönlichkeiten der Bundesrepublik Deutschland. (1989). Eine Anthologie zu Ehren der Persönlichkeiten aus Forschung, Technik, Wirtschaft, öffentl. Bereich, Kunst und Kultur. Wirtschaftszeitung Konzepte, Forschungsinstitut Bildender Künste & MAAZ (Eds.). Nürnberg: arte factum
  • Who is Who in Europe. Dictionnaire biographique des personnalités européennes contemporaines. (1985). 6. édition. Waterloo/Belgique: Editions Servi-Tech
  • The International Who is Who of Contemporary Achievement. (1984/85). S. M. Ponder. (Ed.). Cambridge (England): Biographical Publications